Stahlrohr-Rammtechnik

Verfahrensbeschreibung:

Es handelt sich um ein nichtsteuerbares Verfahren mit offenem Rohr. Die Stahlrohre werden ohne Widerlager dynamisch schlagend (Druckluft) vorgetrieben. Das ins Rohr eindringende Erdreich (Bohrkern) wird erst nach erfolgter Durchpressung mittels Wasser ausgespült oder mit Druckluft ausgeblasen. Bodensetzungen sind nahezu ausgeschlossen.
Auch bei ungünstigen Bodenarten kann sich an der Ortsbrust keine Trichterbildung ergeben. Das Verfahren eignet sich nicht in Fels-Böden.

Vorteile

  • Kein Press-Widerlager erforderlich.
  • Start ohne Widerlager ist bei beengten Verhältnissen, im laufenden Rohrgraben oder an Böschungen möglich.
  • Maßnahmen an der Ortsbrust gegen das Einbrechen des Bodens sind nicht notwendig.
  • Der dynamisch schlagende Vortrieb kann Hindernisse zertrümmern.
  • Das dynamische Rammverfahren ist auch im Grundwasserbereich einsetzbar.
  • Unterschiedliche Anfahrwiderstände (Mantelreibung) nach Standzeiten lassen sich dynamisch leichter überwinden.
  • Der offene Rohrquerschnitt kann eindringendes Erdreich mit größeren Steinen aufnehmen.

Einschränkungen
Es handelt sich um ein ungesteuertes Verfahren.

Dimensionen
DN 200–300 mm, weitere Dimensionen auf Anfrage

Rohrlängen
In Abhängigkeit der Bodenbeschaffenheit und des Rohrdurchmessers bis zu 30 m.

Rohrmaterial
Stahlrohre




Auf der Website veröffentlicht am 05.02.2016 – Zuletzt publiziert am 24.05.2016 14:54:02